Ich bin gerade nicht wirklich im Deep-Talk-Modus.
Nicht im „ich hab die perfekten Worte“-Modus.
Eher im „ich möchte einfach kurz atmen und sagen: ich bin noch da“-Modus.
Aber vielleicht ist genau das ja schon genug.
Vielleicht braucht es nicht immer einen großen Text, um etwas Echtes zu teilen —
manchmal reicht eine kleine Randnotiz. Ein Lebenszeichen. Ein Atemzug.
Und dieser Atemzug fühlt sich zurzeit an, als würde das Universum mir ständig Nachrichten schicken.
So in der Art von:
„Dein 14-jähriges Ich würde deine jetzige Version so cool finden.“
„Erwachsen werden heißt manchmal nur, wieder die Person zu werden, die du mit 15 warst — nur diesmal liebst du sie.“
„Liebes Zukunfts-Ich in sechs Monaten: Ich werde dich stolz machen in der nächsten Zeit.“
Und mittlerweile glaube ich wirklich daran, dass gute Dinge gerade anfangen,
in mein Leben zu purzeln.
Nicht plötzlich, nicht perfekt — eher so, als würden sich all die Wegsteine,
die lange lose herumlagen, langsam sortieren.
Als würde sich etwas zusammensetzen. Stück für Stück.
Und daraus entsteht eine Brücke. Ins nächste Kapitel.
Ich hatte dieses Gefühl schon seit ein paar Wochen in mir:
dass das Universum mit mir kommunizieren möchte.
Nur die Frequenz hat nicht ganz gepasst.
Die Signale sind angekommen, ja.
Aber ich konnte sie nicht richtig lesen.
Nicht klar sehen, was mir gezeigt wird.
Nicht deutlich hören, was gemeint ist.
Die gute Nachricht:
Mittlerweile habe ich das Radio wieder auf Empfang gestellt. Auf Zuhören. Auf Hinsehen.
Irgendwas in mir sagt, dass dieses Jahr groß wird.
Große Veränderungen. Große Meilensteine. Großes Potenzial
und natürlich, wie immer bei mir: große Gefühle.
Und ich freue mich darauf. Wirklich.
Und bevor es jetzt losgeht und ernst wird, nochmal kurz zur Erinnerung —
für mich und alle, die es gerade vielleicht auch brauchen:
Veränderungen sind gut. Und wichtig.
Und nicht alles, was Angst macht, ist gleich schlecht.
Man darf wünschen und träumen.
Hoffnungsvoll sein, mit ganzem Herzen.
Auch wenn alle anderen meinen, man sei verrückt.
Die Samen, die man sät, erntet man nicht sofort.
Es braucht Zeit, Geduld und ein bisschen Vertrauen. Regen und Sonne.
Bis aus kleinen Entscheidungen Früchte werden und man plötzlich merkt,
dass da längst Blumen wachsen.
Und auch in guten Zeiten gehören Niederlagen dazu.
Dieser Ausgleich muss sein — Yin und Yang des Lebens.
Wie soll man sonst die Sonnenstrahlen genießen,
wenn man zwischendurch nicht auch im Regen tanzt?
Und selbst wenn mal etwas nicht so läuft wie gedacht,
Hoffnung aufgeben ist keine Option.
Manche Dinge brauchen Zeit.
Sie wachsen leise im Hintergrund, bis man irgendwann merkt: es hat sich gelohnt.
Ob spirituell oder nicht — eines ist klar:
Das Universum meint es gut mit jedem einzelnen von uns.
Und solange man das nicht vergisst, ist keine Situation jemals wirklich aussichtslos.
Ich war sowieso schon immer ein „Glas halb voll“-Mensch.
Und ich weiß mittlerweile:
Das Universum liebt es, mich glücklich zu sehen.
Vielleicht ist das heute nur eine Randnotiz.
Kein großer Text. Kein großes Drama.
Aber es ist ein echtes Lebenszeichen.
Ein „Ich bin da“.
Kein „ich schreibe, weil ich nichts zu sagen habe“,
sondern ein „ich schreibe, weil ich mitten im Werden bin“.
Alles, was für mich bestimmt ist, wird seinen Weg zu mir finden.
Und ich bin bereit dafür.